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PC-Tuning

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computerRepair3 - Diese Upgrades steigern die Leistung

Wer seinen PC aufrüsten möchte, kann heute aus vielen Komponenten wählen, die zwar alle an der letztendlichen Leistung beteiligt sind, jedoch nicht immer als “kritisch” angesehen werden können. Wir sagen Ihnen, welche Hardware-Upgrades wirklich wichtig sind und wo man sich den Neukauf im Idealfall sparen kann. Dies soll jedoch kein Einkaufsführer werden, sondern viel mehr eine allgemeine Leistungsbewertung nach heutigen Maßstäben für Gamer.

Punkt 1: Die kritischen Komponenten

Die wichtigsten Komponenten sind definitiv (für Gamer) die CPU, das Mainboard, die Grafikkarte sowie der RAM. Hier sollte man sich alle zwei bis vier Jahre ein Update gönnen, um auch die neuesten Spiele auf der nativen Auflösung des Monitors und mit ansprechenden Details spielen zu können. Wichtig ist beim Upgrade, dass man auf Technologien setzt, die auch in der Zukunft noch Bestand haben. So wird beispielsweise der Kauf eines Mainboards mit Sockel 1155 nicht mehr empfohlen, da dieser nur CPUsder aktuellen, nicht aber der kommenden Generation unterstützt. Ähnlich verhält es sich bei den Grafikkarten. Zwar hat eine auf DirectX 10 basierende Grafikkarte noch genug Leistung für viele Games, seit der Veröffentlichung von Battlefield 3 setzen die Spielehersteller aber vermehrt auf DirectX 11 und einige Spiele, beispielsweise das aktuelle Tomb Raider, kommen ohne gar nicht mehr aus. Nicht ganz so kritisch ist der RAM. Hier kann man, falls gewünscht, auch die älteren Modelle noch problemlos verwenden, vorausgesetzt dabei handelt es sich um DDR3, denn wer noch DDR2-Module hat sollte definitiv über ein Upgrade nachdenken. Der hat zwar im Normalfall etwas höhere Latenzzeiten, ist insgesamt aber wesentlich schneller.

Punkt 2: Nice to have

Neben den kritischen Komponenten gibt es noch eine Reihe weiterer Hardware, wo es zwar schön ist, wenn man sie hat, aber von Sparfüchsen gemieden werden sollte. Dazu gehört zum Beispiel eine SSD. Fakt ist, eine solche verringert vor allem die Ladezeiten stark, Fakt ist aber auch, dass diese Leistungssteigerung ihren Preis hat und mechanische Festplatten immer noch einen guten Job machen. Auch ein aktuelles Netzteil ist vor allem wegen des gesteigerten Wirkungsgrads “nice to have”, wer aber bereits über eine nicht ganz so veraltete Stromversorgung, beispielsweise mit Wirkungsgraden um die 70% verfügt, kann sich ein Upgrade problemlos sparen.

Punkt 3: (Beinahe) Unwichtig

Komponenten wie das Gehäuse, ein DVD-Laufwerk oder ein Blu-Ray-Brenner, Soundkarte, Monitor, Maus, Tastatur und andere Peripheriegeräte sind nicht direkt an der Leistung des Rechners beteiligt und sollten deshalb nur ausgetauscht werden, wenn sie kaputt sind oder man genügend Geld zur Verfügung hat. Vor allem ein Monitor hält im Idealfall bis zu sechs Jahre und sollte auch so lange genutzt werden. Hier spielt natürlich die persönliche Präferenz eine große Rolle, denn einige Nutzer stört es nicht, wenn die benutzte Gamer-Maus nicht mehr zu den neuesten Modellen gehört, während andere bereits nach wenigen Monaten den Wunsch verspüren, ihre Hardware austauschen zu müssen. Im Allgemeinen sind diese Komponenten jedoch (beinahe) unwichtig.

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